Weitere Projekte aus dem Themenkreis Personalentwicklung
Familienorientierte Unternehmen in OWL
Cockpit Arbeitgeberattraktivität
Haus der innovaten Ausbildung und Qualifizierung gGmbH
Forum "Flexible Kinderbetreuung - Kinder - Eltern - Unternehmen - Träger - alle profitieren" am 30. August 2006
Welche innovativen Dienstleistungen gibt es bereits? Wie organisieren und finanzieren unsere europäischen Nachbarn Kinderbetreuung und was können wir in OWL daraus lernen? Wie schaffen die Träger - auch mit Blick auf die demograhischen Entwicklungen - erfolgreich den Wandel?
100 Teilnehmer aus Unternehmen, Trägerorganisationen und Kommunen haben auf Einladung der IfB OWL e. V. und der von Laer Stiftung ihre Sicht auf familienfreundliche Unternehmen und die Anforderungen an flexible Kinderbetreuung ausgetauscht.
Die Anforderungen der Unternehmen nach flexiblen Lösungen für Kinderbetreuung wurden mit den innovativen Angeboten der Anbieter von Kinderbetreuungsdienstleistungen zusammengebracht.
Dr. Christel Faber von der Universität Bielefeld hat die Ergebnisse ihrer Untersuchung zu den Anforderungen der Unternehmen an Familienfreundlichkeit und Kinderbetreuung für die Mitarbeiterkinder vorgestellt. Die Studie im Auftrag der Partner in der Initiative für Beschäftigung OWL e. V. - die Bertelsmann Stiftung, die Stadtwerke Bielefeld, die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, die von Laer Stiftung und Frau und Arbeit in der Region Lippe - wollten wissen, was die ostwestfälischen Unternehmen schon jetzt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf tun, wie die Anforderungen an Kinderbetreuung konkret aussehen und für welche Angebote von Kinderbetreuung sie sich finanziell engagieren.
Fazit: Familienfreundliche Unternehmenspolitik steigert die Arbeitgeberattraktivität und rechnet sich.
In fast allen Unternehmen gibt es flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten. Durch Familienfreundlichkeit haben insbesondere Unternehmen im ländlichen OWL eine Chance, ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern. Unternehmen sind bereit, sich finanziell für Kinderbetreuung zu engagieren, aber wichtiger als die Kosten ist ihnen die Qualität. Im Mittelpunkt des neuen Anbietermarktes sollte aber immer noch das Kind und das Kindeswohl selbst stehen, so die Expertin Prof. Dr. Marion Musiol von der evangelischen Akademie in Berlin.
Der Dialog zwischen Unternehmen - Trägern - Kommunen und Eltern drehte sich in den drei workshops um die innovativen Dienstleistungsangebote, um Finanzierungskonzepte und um Fragen des konkreten Veränderungsmanagements. "Vieles ist möglich in rechtlicher, organisatorischer und personalpolitischer Hinsicht", ist Wilfried Lütkemeier von der von Laer Stiftung und Träger des bundesweit ausgezeichneten minimax Projektes überzeugt. "Wir haben das Ziel erreicht, dass die Teilnehmer mit konkreten Impulsen für ihre nächsten Handlungsschritte in ihre Unternehmen und Organisationen gehen", so Martina Helmcke von der IfB OWL.
Die Beiträge aus dem Forum stehen Ihnen nachstehend als Downloads zur Verfügung:
Das Projekt ist abgeschlossen.
Regionales Bildungsmanagement in OWL - Semikom
Semikom steht als Abkürzung für Seminarkompass- dieser soll Nachfrager bei der Suche und Auswahl von Weiterbildungsmaßnahmen unterstützen. Er schafft Orientierung auf dem oft unübersichtlichen Markt der Angebote der beruflichen Weiterbildung in OWL.