IfB OWL setzt mit Themenkreis Integration Impuls für die Perspektiven der Deutschförderung in der Region
Beim Treffen des Themenkreises Integration am 23. September kamen Praxisvertreter aus dem BAMF, der DIHK, Sprachschulen, Arbeitsmarktakteuren und Bildungsträgern zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu beleuchten und die Perspektiven für die Deutschförderung in der Region zu diskutieren.
Das System der Deutschförderung ist in Bewegung. Auf Integrationskurse, die auf das gesellschaftliche Miteinander abstellen folgte eine fachliche Differenzierung entlang von Berufssprachkursen. Nun mehr sollen Sprachkurse und die Arbeitsmarktintegration enger miteinander verknüpft werden.
Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen der Kürzungen im Deutschfördersystem sowie neue Handlungsoptionen für die Praxis. Dabei wurde deutlich: Deutschförderung und Arbeitsmarktintegration müssen stärker zusammengedacht werden. So werden beispielsweise die Berufssprachkurse weiter ausgebaut. Gleichzeitig gewinnen Unternehmen als Lernorte an Bedeutung. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten, Deutschförderung unmittelbar mit beruflicher Praxis und Arbeitsmarktintegration zu verbinden.
Für die Region stellt sich damit die Frage, wie neue Deutschförderangebote im Betrieb entwickelt und gestaltet werden können und wie Arbeits- und Fachkräfte mit Zuwanderungsgeschichte beim Zugang zum Arbeitsmarkt noch gezielter unterstützt werden können.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Haus Miele & Cie. KG, das mit der Einladung des Themenkreises die Bedeutung von Sprache für das Gelingen des gesellschaftlichen Miteinanders und für die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstreicht.

Die Protagonist:innen des Themenkreises
v. l. n. r.: Michael Sternberg, BAMF, Dagmar Freitag, AWO Bielefeld, Daniela Roth, BAMF, Louisa Jacobsen-Angelakis, Netzwerk Lippe gGmbH, Anne Courbois, DIHK, Dr. Wolfgang Sieber, IfB OWL e. V., Moritz Lippa, IfB OWL e. V.
